Presse

Doppelveranstaltung „journée doctorale“ und „journée d’étude“ 30.09. – 01.10.2026 in Mainz

Wir freuen uns, beim diesjährigen Doktorandenworkshop die Promovierenden in Mainz willkommen zu heißen. Am 30.09. und am 01.10. werden wir über die Promotionsprojekte aus den Bereichen Literaturwissenschaft, Musikwissenschaft, Linguistik, Übersetzung und Archäologie diskutieren.
Die journée doctorale wird erneut in Kombination mit einem Studientag zum Thema „Configurations nouvelles : Échanges, VARIATIONS, identités“ stattfinden stattfinden. Die DFDK-Doktorand*innen Janika Kunzman, Gabryel Greco und Annika Skolik bieten dabei thematische Einblicke aus der Afrikanistik, der Klassischen Philologie und der Klassischen Archäologie. Zudem wird Dr. habil. Sylvie Marchenoir, langjährige ehemalige Sprecherin des Kollegs, einen Beitrag aus den Gender Studies vorstellen. Organisiert wird die Tagung vom deutsch-französischen Brückenprofessor Dr. Waldemar Nazarov in Kooperation mit dem DFDK Mainz-Dijon.
Die Doppelveranstaltung findet ihr kulturelles Highlight im gemeinsamen Besuch des Musiktheaters „Wenn es Rosen sind, werden sie blühen“.
Wir sind gespannt auf die Vorträge der Promovierenden, den interdisziplinären Austausch und die deutsch-französische Begegnung in Mainz.

Programm

 

Un vent nouveau souffle sur le Collège doctoral franco-allemand en Lettres, Langues, Sciences Humaines et Sociales Dijon-Mayence

Nach vielen Jahren engagierter Leitung des Deutsch-Französischen Doktorandenkollegs (DFDK) verabschieden wir Dr. habil. Sylvie Marchenoir in Dijon und Prof. Dr. Winfried Eckel in Mainz aus ihren Funktionen als Sprecherin bzw. Sprecher. Sylvie Marchenoir war schon bei der Gründung des Kollegs im Jahr 2011 beteiligt und hat seither dessen Entwicklung mit großer Begeisterung, Engagement und Beständigkeit vorangetrieben. Winfried Eckel hatte die Verantwortlichkeit auf Mainzer Seite seit 2017 inne. Beide beförderten den interdisziplinären Austausch in den beteiligten Wissenschaften und trugen wesentlich zur Profilbildung des Kollegs bei. Für ihren langjährigen Einsatz danken wir beiden von Herzen. Mit diesem personellen Wechsel verabschieden wir zugleich Lina Würfel. Sie hat das Doktorandenkolleg über viele Jahre hinweg in unterschiedlichen Funktionen begleitet und ihm für viele ein Gesicht gegeben: Zunächst als studentische Hilfskraft, später – nach Abschluss ihres Masterstudiums – als Koordinatorin des DFDK.

Mit ihrem Ausscheiden endet zugleich die organisatorische Anbindung des DFDK an das Dijonbüro der Johannes Gutenberg-Universität Mainz. Von nun an wird das Kolleg am Deutsch-Französischen Lehrstuhl der JGU Mainz und der Université Bourgogne Europe angesiedelt sein.

Mit diesem Übergang übernehmen künftig

  • Prof. Dr. Laurent Gautier (Université Bourgogne Europe, Professor für Germanistische und Angewandte Linguistik)
  • Prof. Dr. Birger Petersen (JGU Mainz, Professor für Musiktheorie) und
  • Dr. Waldemar Nazarov (JGU Mainz, Université Bourgogne Europe, Deutsch-Französischer Brückenprofessor am Romanischen Seminar und am Laboratoire TIL)

die Leitung des DFDK. Unsere neuen Sprecher werden die deutsch-französische Zusammenarbeit im Doktorandenkolleg fortführen und mit neuen Impulsen weiterentwickeln.

Klara Johanna Bischof (JGU Mainz) ist fortan die neue Koordinatorin des DFDK, wobei sie weiterhin von der wissenschaftlichen Hilfskraft Anna Dötsch (JGU Mainz) unterstützt wird. Bei Fragen oder Interesse freuen wir uns über Ihre Nachricht an dfdk-dijon@uni-mainz.de.

Mille fois merci an alle, die das Deutsch-Französische Doktorandenkolleg über viele Jahre mitgestaltet und geprägt haben.

Bon courage und viel Erfolg denjenigen, die nun seine Zukunft gestalten!

Von links: Prof. Dr. Birger Petersen, Prof. Dr. Laurent Gautier, Dr. Waldemar Nazarov, Dr. habil. Sylvie Marchenoir, Prof. Dr. Winfried Eckel

 

 

 

 

 

 

 

                                        Von links: Klara Johanna Bischof, Anna Dötsch

dfdk-dijon@uni-mainz.de

 

Deutsch-französische Juniorprofessur: Universitäten Mainz und Dijon erhalten Förderung der Deutsch-Französischen Hochschule für eine von fünf "Brücken-Professuren"

Waldemar Nazarov wird zu Fachdiskursen und Interkulturalität in deutsch-französischen Institutions- und Organisationskontexten arbeiten / Intensivierung und Stärkung binationaler Forschung und Lehre

Wir freuen uns über die Einwerbung einer deutsch-französischen Juniorprofessur durch die Universitäten Mainz und Dijon und die Besetzung dieser Professur mit Dr. Waldemar Nazarov. Der Absolvent des DFDK hat zum Thema der Fachübersetzung von französischen und deutschen arbeitsrechtlichen Gerichtsurteilen promoviert. In den kommenden Jahren wird er im Wintersemester jeweils schwerpunktmäßig in Dijon, im Sommersemester in Mainz tätig sein und Lehrangebote schaffen, die insbesondere auch den Mitgliedern des Doktorandenkollegs zugutekommen: "Mein Ziel ist es, die Studierenden für die Hochschul- und Forschungstraditionen des jeweiligen Partnerlandes zu sensibilisieren", betont Nazarov. Im Rahmen des DFDK wird er unter anderem die von ihm initiierte Workshopreihe 'Modelle und Methodiken interdisziplinär' leiten, um die vielfältigen Ansätze der am Kolleg beteiligten Disziplinen fruchtbar aufeinander zu beziehen.
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"So bunt kann junge Wissenschaft sein": Das DFDK im JGU-Magazin

"Sie forschen über deutsch-französische Städtepartnerschaften, über "Venedig und das Labyrinthische" oder über das Werk des Romantikers Ludwig Tieck: Graduierte unterschiedlichster Fächer treffen sich im Deutsch-Französischen Doktorandenkolleg in den Geistes- und Kulturwissenschaften Mainz-Dijon. Das seit 2011 laufende Projekt hat sich bewährt und etabliert. Nun geht es für mindestens drei Jahre in die Verlängerung."

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